ortishead-Bristol, UK. Die Triphop-Pioniere um Beth Gibbons haben uns im Okober 2008 ein neues Album geschenkt. 11 Jahre sind seid der letzten Veröffentlichung ins Land gezogen und obwohl scheinbar niemand an einer Wiedergeburt des Triphop interessiert war, wurde dieses Album in den vergangenen Jahren von Fans und Kritikers heiss erwartet. Nach "Dummy" und "Portishead" lastete hoher Erwartungsdruck auf dem Trio und mit dem, was sie erschaffen haben, haben wohl die wenigsten gerechnet. Die Triphop typischen drückenden Bässe sind verschwunden, vom Klang vergangener Tage ist einzig Beth Gibbons parasysierende Stimme geblieben. Doch weit gefehlt wer jetzt denkt, das "Third" Musik für den sonnigen Sonntag Nachmittag am See ist. Wenn Portishead sich eins beibehalten haben, dann ist es die apokalyptische Stimmung die durch das gesamte Album eine tragende Rolle spielt. Experimentierfreudig zeigt sich die Band, mit fragilen Gitarren und zackigen Beats. Nur Gibbons Stimme steuert zwischenzeitlich ein wenig Richtung Hamonie ohne die bedrohliche Wirkung der Musik zu verlieren. Man hat so einige Mühe sich mit dem neuen Klang anzufreunden, doch ist es die Arbeit wert das Album ein zweites, drittes oder viertes Mal zu hören bevor man bedenkenlos sagen kann das die Band hier ihr vielleicht bestes Werk abgegeben hat.
20081026
unter dem zeichen des P
ortishead-Bristol, UK. Die Triphop-Pioniere um Beth Gibbons haben uns im Okober 2008 ein neues Album geschenkt. 11 Jahre sind seid der letzten Veröffentlichung ins Land gezogen und obwohl scheinbar niemand an einer Wiedergeburt des Triphop interessiert war, wurde dieses Album in den vergangenen Jahren von Fans und Kritikers heiss erwartet. Nach "Dummy" und "Portishead" lastete hoher Erwartungsdruck auf dem Trio und mit dem, was sie erschaffen haben, haben wohl die wenigsten gerechnet. Die Triphop typischen drückenden Bässe sind verschwunden, vom Klang vergangener Tage ist einzig Beth Gibbons parasysierende Stimme geblieben. Doch weit gefehlt wer jetzt denkt, das "Third" Musik für den sonnigen Sonntag Nachmittag am See ist. Wenn Portishead sich eins beibehalten haben, dann ist es die apokalyptische Stimmung die durch das gesamte Album eine tragende Rolle spielt. Experimentierfreudig zeigt sich die Band, mit fragilen Gitarren und zackigen Beats. Nur Gibbons Stimme steuert zwischenzeitlich ein wenig Richtung Hamonie ohne die bedrohliche Wirkung der Musik zu verlieren. Man hat so einige Mühe sich mit dem neuen Klang anzufreunden, doch ist es die Arbeit wert das Album ein zweites, drittes oder viertes Mal zu hören bevor man bedenkenlos sagen kann das die Band hier ihr vielleicht bestes Werk abgegeben hat.
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